die betonisten

Mainzer Nachkriegsarchitektur entdecken, vermitteln und erhalten


Finde die blinden Flecken deiner Stadt

Alles nur Fassade?

2. Forum Nachkriegsmoderne des Rheinischen Vereins für Denkmalpflege und Landschaftsschutz in Zusammenarbeit mit Die Betonisten

Drei online-Termine, jeweils montags, 17.45-19.00 Uhr:

22. Februar 2021, 22. März 2021, 26. April 2021 und Abschlussveranstaltung am 28. Mai 2021

Anmeldung bitte per E-Mail an nachkriegsarchitektur@rvdl.koeln (bitte Name, Vorname, ggf. Titel, ggf. Institution und E-Mailadresse angeben).

Den Link für die online-Veranstaltung erhalten Sie zwei Tage vorher. Über diesen Link können Sie ohne jegliche Installation über Ihren Browser an der online-Veranstaltung teilnehmen. Die Teilnahme ist kostenfrei.

22. Februar 2021 | Im Fokus: das Mainzer Rathaus als Sanierungsobjekt

Die erste Veranstaltung widmet sich mit dem Mainzer Rathaus (1973) von Arne Jacobsen und Otto Weitling einem prominenten und aktuellen Fallbeispiel der Debatte um eine denkmalgerechte Sanierung und Erweiterung. Nach einem Grußwort des Mainzer Oberbürgermeisters Michael Ebling nehmen die Kurzvorträge der Landeskonservatorin Roswitha Kaiser und Elke Nagel von strebewerk. Architekten GmbH eine Bestandaufnahme der markanten, aber porösen Fassade sowie des umfassenden, bauzeitlichen Interieurs des Rathauses vor. Gemeinsam wollen wir über Lösungsansätze diskutieren.

Einführung: Tobias Flessenkemper
Moderation: Alexander Kleinschrodt, Maximilian Kürten
Grußwort: Michael Ebling (Oberbürgermeister Mainz)
1. Vortrag: „Sanierung des Mainzer Rathauses: Nachdenken über fachtechnische und gesellschaftspolitische Rahmenbedingungen denkmalpflegerischen Handelns“
Dr.-Ing. Roswitha Kaiser, Landeskonservatorin RLP
2. Vortrag: „Die Idee der Verbundenheit von Architektur und Raumgefühl – Zur Überlieferung der bauzeitlichen Ausstattung des Mainzer Rathauses“
Dr.-Ing. Elke Nagel, strebewerk. Architekten GmbH, Stuttgart
Diskussion

Mehr Informationen unter: https://www.rheinischer-verein.de/

 

Mainzer Nachkriegsarchitektur

Aufgeschobene Sanierungsmaßnahmen, Verwahrlosung sowie wirtschaftliche und politische Interessen Einzelner, die einen Abriss der Architektur aus den Nachkriegsjahrzehnten alternativlos erscheinen lassen, prägen die Wahrnehmung in der Mainzer Bevölkerung. Durch multimediale Kampagnen machen DIE BETONISTEN auf die Qualitäten, die Geschichte und das Image der Nachkriegsarchitektur aufmerksam. Mit dem Ziel, den Mainzer*innen eine neue Perspektive auf ihre architektonischen Schätze der Nachkriegsmoderne zu bieten.

Mainzer Rathaus (1968-1973), Arne Jacobsen & Otto Weitling

Das Mainzer Rathaus, gestaltet durch die dänischen Architekten Arne Jacobsen und Otto Weitling, stellt ein Gesamtkunstwerk dar: Von der städtebaulichen Setzung über die Fassadengestaltung bis hin zu den Möbeln und kleinsten Details. Durch die dreieckige Grundrissform, als auch eine präzise städtebauliche Setzung entstehen städtebauliche Verknüpfung mit wichtigen Mainzer Bauten, wie dem Dom, oder auch dem mittelalterlichen Eisenturm.

0007_2
Mainzer Rathaus_Maximilian Kuerten (42)_2
Mainzer Rathaus_Maximilian Kuerten (41)_2

Zurück
Weiter

JG|U- Naturwissenschaftliche Fakultät & Muschel (1964-1969), Lothar Leonards

Das Gebäudeensemble auf dem Campus der Johannes Gutenberg-Universität Mainz setzt sich aus dem Fakultätsgebäude und dem eigenständigen Hörsaalgebäude zusammen. Das Fakultätsgebäude steht mit seiner dem International Style folgenden linearen Eleganz in spannendem Kontrast zum organisch-skulpturalen Schalenbau des Hörsaalgebäudes.

DSC_1415_2
Uni Campus Mainz_Maximilian Kürten (22)_2
Uni Campus Mainz_Maximilian Kürten (23)_2
DSC_0412_2

Zurück
Weiter

Über Uns

Entstanden aus den Freunden des Mainzer Rathauses bekamen Die Betonisten den Deubner-Preis 2019 des Verbandes Deutscher Kunsthistoriker e.V. in der Kategorie Projektpreis verliehen. Durch verschiedene Aktivitäten wird auf Bauwerke der Nachkriegszeit sowie auf aktuellen Forschungsschwerpunkte aufmerksam gemacht. Das Interesse der Öffentlichkeit an Architektur und Städtebau sowie der Kunstwissenschaft soll gesteigert und eine größere aktive Beteiligung der Bürger*innen an Städtebauprojekten initiiert werden.

Folge uns auch auf

Instagram  |  Facebook