dIE betonisten

Mainzer Nachkriegsarchitektur entdecken, vermitteln und erhalten

“More than any other, these buildings are being torn down only to be replaced by the banal developments that make every city look the same. If we can’t find a way to repurpose these buildings in meaningful ways, we may very well wipe an extremely important and influential style from our cities and architectural history.”

Mark Alan Andre

Mainzer Nachkriegsarchitektur

Aufgeschobene Sanierungsmaßnahmen, Verwahrlosung sowie wirtschaftliche und politische Interessen Einzelner, die einen Abriss der Architektur aus den Nachkriegsjahrzehnten alternativlos erscheinen lassen, prägen die Wahrnehmung in der Mainzer Bevölkerung. Durch multimediale Kampagnen machen DIE BETONISTEN auf die Qualitäten, die Geschichte und das Image der Nachkriegsarchitektur aufmerksam. Mit dem Ziel, den Mainzer*innen eine neue Perspektive auf ihre architektonischen Schätze der Nachkriegsmoderne zu bieten.

Mainzer Rathaus (1968-1973), Arne Jacobsen & Otto Weitling

Das Mainzer Rathaus, gestaltet durch die dänischen Architekten Arne Jacobsen und Otto Weitling, stellt ein Gesamtkunstwerk dar: Von der städtebaulichen Setzung über die Fassadengestaltung bis hin zu den Möbeln und kleinsten Details. Durch die dreieckige Grundrissform, als auch eine präzise städtebauliche Setzung entstehen städtebauliche Verknüpfung mit wichtigen Mainzer Bauten, wie dem Dom, oder auch dem mittelalterlichen Eisenturm.

JG|U- Naturwissenschaftliche Fakultät & Muschel (1964-1969), Lothar Leonards

Das Gebäudeensemble auf dem Campus der Johannes Gutenberg-Universität Mainz setzt sich aus dem Fakultätsgebäude und dem eigenständigen Hörsaalgebäude zusammen. Das Fakultätsgebäude steht mit seiner dem International Style folgenden linearen Eleganz in spannendem Kontrast zum organisch-skulpturalen Schalenbau des Hörsaalgebäudes.

Über Uns

Entstanden aus den Freunden des Mainzer Rathauses bekamen Die Betonisten den Deubner-Preis 2019 des Verbandes Deutscher Kunsthistoriker e.V. in der Kategorie Projektpreis verliehen. Durch verschiedene Aktivitäten wird auf Bauwerke der Nachkriegszeit sowie auf aktuellen Forschungsschwerpunkte aufmerksam gemacht. Das Interesse der Öffentlichkeit an Architektur und Städtebau sowie der Kunstwissenschaft soll gesteigert und eine größere aktive Beteiligung der Bürger*innen an Städtebauprojekten iniitiert werden.

Preisauslober: www.deubner-stiftung.de/
Pressemeldung: www.kunsthistoriker.org/deubner-preis_2019.htmld

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